NEM 2009 mit 114 Teilnehmer bei einer Turnierstärke von 4,92

Am 01.03.2009 fuhren 8 TFG´er nach Hamburg zur Norddeutschen Einzelmeisterschaft. Erst zwei Tage vorher bekamen wir noch eine Mitteilung von der Verlegung des Spielortes in Hamburg. Es war ein Jugendtreff wo wir dann spielten. Für ein 60-70 Akteure wäre der Raum ok gewesen, aber es waren an diesem Tag 114 Akteure, die sich auf nur 25 Platten verteilen mussten. So wurde die erste Runde mit einigen 6er-Gruppen an einer Platte gespielt, die dann einfach zu lange gedauert hatte.

Relativ pünktlich um 9:30 Uhr ging es dann los. Der Nachteil bei großen Turnieren ist, dass meistens schon am Vorabend ausgelost wurde. So fehlten einige Leute und einige Gruppen waren statt 6er-Gruppen dann nur noch eine 4er-Gruppe. Das Problem dabei ist, es kommen auch vier weiter, also alles Freundschaftsspiele. Das Teilnehmerfeld wurde dann auf 80 Spieler reduziert. Leider traf es dabei auch einige TFG´er. Daniel Otto wurde 87. zeigte aber eine gute Leistung und er verlor sein entscheidenes Spiel nach Führung etwas unglücklich. Andre Niegel wurde 91. und Karl Schulz sogar nur 92. Karl sein Sturm war völlig von der Rolle und konnte in seinem wichtigsten Vorrundenspiel keine Akzente setzen.

In der zweiten Runde gab es für Routinier Jens Foit eine böse Überraschung. Er dachte mit 4-4 Punkten, bei einer 5er-Gruppe mit 3 weiter, wäre er schon weiter gewesen. Dies war ein leichtsinniger Fehler den der Sohn von Bernd Weber, Jonathan auch bestraft hatte. So flog er im direkten Vergleich raus und belegten den 49. Platz. Eine sehr ausgeglichene Gruppe erwischte Thomas Lachnitt, der sich mit 4-4 Punkten gegen "Hasi" Saust und Stefan Pfaff, früher Grote durchsetzen konnte. Eine super Gruppe erwischte der "Youngster" Tim Kunold und konnte sicher in die dritte Runde einziehen, wohl bisher sein bestes Ergebnis auf einem Turnier. Marco Altmann (69.Platz) und Angelo Otto (79.Platz) mussten in dieser Runde die Segel streichen.

In der dritten Runde wurde dann erst auf 24 Teilnehmer reduziert und die Gruppen waren auch schon sehr heftig. Thomas spielte das was er kann und ist mit 3-7 Punkten am Ende 37. geworden. Für Tim war nichts zu holen ausser eine Lehrstunde von einigen Gegner und belegte damit den 48.Platz.

Nur 6 Tage später gab es schon das nächste Turnier in unserer Region.

16. Steinhuder-Meer-Pokal mit 49 Teilnehmern und einer Turnierstärke von 2,85

Diesmal nahmen nur zwei TFG´er an diesem Turnier teil. Mit insgesamt 49 Teilnhmern hatte das Turnier etwas zu leiden, weil eine Woche vorher ein grpßes Turnierwochenende in Hamburg stattfand. Doch die Atmosphäre und die Räumlichkeiten waren um einiges besser. Die Platten hätten etwas besser sein können, aber dafür waren alle Platten gleich, man konnte sich darauf einspielen.

Kaum zu glauben, aber die beiden TFG´er wurden ausgerechnet in einer Gruppe ausgelost und José Manuel gewann gegen Jens Foit mit 5:4. Am Ende belegten die Beiden die Plätze 1 + 2 und kamen sicher weiter. Auch in der zweiten Runden gab es für beide Akteure keine Probleme und in der dritten Runde ging es um den Einzug in die Endrunde.

José hatte ein wirklich schwere Gruppe erwischt und spielte im ersten Spiel nach 0:3 noch eine 4:4 gegen Christian Pohl aus Oldesloe. Vor seinem letzten Gruppenspiel gegen William schwaß hatte er 5-3 Punkte und musste trotzdem gewinnen um in die Endrunde einzuziehen. Schwass war schon weiter und José spielte sehr stark und gewann verdient mit 5:2, dadurch musste Hacky Jüttner die Segel streichen und konnte die Heimfahrt antreten. In der anderen Gruppen mit Jens Foit, war ausgeglichener besetzt. Dort fiel die Entscheidung auch erst in der letzten Runde, bis dahin war keiner von den vier möglichen Akteuren die noch Chancen auf ein Weiterkommen hatten sicher weiter. Ein sicherer Sieg von Jens gegen Markus Schnetzke brachte nicht nur Jens eine Runde weiter, sonderm auch unseren frühreren TFG´er Stefan Pfaff, früher Grote.

Auch in der Endrunde mussten José und Jens wieder gegeneinander antreten und diesmal konnte Jens den Spieß umdrehen und 7:6 gewinnen. Es war auch die klar schwerere Endrundengruppe im Vergleich zu der anderen. Im zweiten Spiel traf Jens auf Marcus Socha, auch ein Ex-TFG´er und Jens gewann das Prestigeduell mit 5:1. José spielte in dieser Endrunde dreimal Remis und verlor zwei Spiele mit einem Tor, dort wäre mehr möglich gewesen, aber nach so langer Pause eine tolle Leistung. Bei Jens ging es im letzten Spiel noch um den Einzug ins Endspiel. Jens spielte gegen den Jerze Tobias Witte und gewann sicher mit 4:0, nur das reichte nicht, wenn William Schwass gegen Marcus Socha einen Punkt holt. Es stand bis kurz vor Schluss 2:2 und Marcus machte das glückliche Tor für Jens, der damit wieder einmal ins Finale einziehen konnte. Danke Marcus....

Der Gegner hieß doch etwas überraschend Stefan Pfaff, der das entscheidene Spiel gegen den Berliner Christian Lorenzen gewinnen konnte. Das Endspiel lief gut für Jens und konnte nach dem ersten Tor immer in Führung bleiben. Es wurde erst am Ende der Partie etwas deutlicher und das Ergebnis war dann 7:3 für Jens, der dieses Turnier schon 1988, 1999, 2005 und diesmal 2009 für sich entscheiden konnte.